Beckenendlage vor der Geburt
Mit dem Po voran! Fünf Prozent aller Kinder liegen zur Geburt mit dem Kopf direkt unterhalb des Rippenbogens und mit dem Po im Beckenausgang der Mutter.
Fünf Prozent aller Kinder liegen kurz vor der Geburt mit dem Po voran im Bauch.
Die Lage Deines Babys vor der Geburt
Die Beckenendlage ist eine Regelwidrigkeit der Lage Deines Kindes, bei der nicht der Kopf, sondern das Beckenende vorangeht. Dabei befindet sich der Kopf Deines Kindes am Fundus uteri, also am oberen Rand der Gebärmutter. Dein Baby liegt im Mutterleib also mit dem Kopf nach oben. Der führende Teil ist der Steiß, beziehungsweise die Beine in verschiedenen Variationen.
Bei der Beckenendlage unterscheidet man je nach Haltung der unteren Extremitäten zwischen der reinen Steißlage und der kompletten Steiß-Fuß-Lage. Bei der reinen Steißlage sind beide Beine hochgeschlagen sind. Sie ist mit 66 Prozent die häufigste Form der Beckenendlage. Bei der kompletten Steiß-Fuß-Lage sind beide Beine angewinkelt. Bei der gemischten Form ist nur ein Bein hochgeschlagen.
Drehen in die richtige Position
Dreht sich Dein Baby nicht selbst in eine Schädellage und bleibt ein Wendungsversuch von außen auch ohne Erfolg, muss es mit dem Po zuerst geboren werden. Einige wenige Babys können sich nicht drehen, weil etwa die Nabelschnur zu kurz ist oder die Gebärmutter eine entsprechende Anomalie aufweist. Der Geburtsverlauf bei einer Beckenendlage ist für Dein Baby etwas anstrengender als bei einer Schädellage. Für Dich als Mami fühlt sich die Geburt aber zunächst nicht anders an, als wenn das Kind mit dem Kopf zuerst kommt.
Gibt es Risiken bei der Beckenendlage?
Bei einer Beckenendlagegeburt können sich die weichen Bestandteile des Geburtskanals nicht so stark dehnen, wie bei einer normalen Geburt, wo das Köpfchen vorangeht. Kommt es zu Verzögerungen bei der Geburt des Kopfes, kann die abgeklemmte Nabelschnur zu einer kurzzeitigen Mangelversorgung mit Sauerstoff führen. Bei einer schweren Geburt könnte es möglicherweise zu Brüchen und oder Lähmungserscheinungen an Beinchen und Ärmchen kommen. Aber keine Sorge: Diese heilen meist gut aus. Um ein Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und Becken zu verhindern, das dazu führt, dass der nachfolgende Kopf sich nicht passgerecht in den Geburtskanal hineindreht, wird vor der Geburt ein Ultraschall gemacht und dementsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Gefahr für kurzfristige oder langfristige Schäden bei einer normal verlaufenden Beckenendlagenentbindung ist allerdings nicht größer als bei einer normalen Geburt.
Bei Beckenendlage ist auch eine ambulante Geburt möglich: Wenn Dein Baby auf normalem Weg geboren wurde, könnt Ihr beiden bereits vier Stunden nach der Geburt wieder nach Hause. Wenn Du Dich als Mami fit genug fühlst und auch Dein Kind wohlauf ist, gibt es keinen Grund länger zu bleiben.













SaturdayNight 5.04.2013, 13:51 Uhr
Eine Beckenendlage wünsch ich niemandem. Ein Kaiserschnitt ist ja keine schöne Sache.
MamaBlechi 27.09.2012, 09:26 Uhr
Bei 5cm kann es wirklich der fuss oder die hand sein.Also vermute ich.
Also die schmerzen habe ich auch beim langsamen umdrehen. Denke ist nichts schlimmes. Aber habe heute Nachmittag eh Termin beim Fa.Kann ja mal auf meinen Fragekatalog mit drauf schreiben. Habe ja mittlerwile eine Hebamme aber weiss mit der noch nichts anzufangen.War letztens so hoplahop anmeldung und das wars.Will eigentlich nur den Geburtsvorbereitungskurs machen und dann evtl zur Nachsorge ne andere.Geht das?
isa321 25.01.2012, 08:35 Uhr
Eine äußere Wendung (vom Artzt durchgeführt) ist nicht schmerzhaft. Ich habe das in der Uniklinik Frankkfurt machen lassen und mir hat es nicht weh getan. Es hat ein bisschen gedrückt auf dem Bauch, aber war nicht weiter schmerzhaft.
Ich habe die ganze Zeit das Gefühl gehabt, dass mein Kleiner nicht richtig liegt, aber die Ärztin war sicch sicher das der Kopf unten ist und nicht der Po (Sie hat das mit der Hand gefühlt) und als dann in der 27. Woche im Ultraschall der Kopf doch oben war, kam nur noch eine äußere Wendung in Betracht...
josiiie 24.10.2011, 19:02 Uhr
Also die Beckenendlage ist die Lage, die normal ist. Das Drehen im Bauch stell ich mir sehr schmerzhaft vor (also wenn der Arzt es machen muss).
oranna 19.10.2011, 18:15 Uhr
Beckenendlage, interessant. Also das ist zwar noch etwas weiter hin, aber ich hoffe doch sehr, dass mein Kind selbst in die Beckenendlage findet und alles gut klappt.
kaya_hh 31.03.2011, 11:35 Uhr
Mein Kleiner will sich auch nicht drehen. Montag versucht meine Hebamme was mit der Moxa-Zigarre zu erreichen. Drückt mir die Daumen!
koole_mamma_23 24.03.2011, 17:15 Uhr
Ich habe per Kaiserschnitt entbunden, aber meine Schwester hat ihr Kind durch Moxa-Zigarre gedreht. Hat echt gut geklappt.