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Senkwehen und Vorwehen

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Senkwehen, Vorwehen, Geburtswehen

Senkwehen, Vorwehen, Geburtswehen – wo ist da eigentlich der Unterschied? Wann setzen welche Wehen ein, welche sind die schmerzhaftesten und wann merkst Du, dass etwas nicht stimmt? Damit Dir diese Fragen nicht während der Wehen zu schaffen machen, solltest Du Dich schon vorher über die verschiedenen Arten von Wehen informieren.

Senkwehen, Vorwehen und Geburtswehen treten in verschiedenen Phasen auf. Die verschiedenen Wehenarten, wie Senkwehen, solltest Du kennen und erkennen.

Wehe ist nicht gleich Wehe

Mit Wehen verbindet jede Frau erst einmal starke Schmerzen, die vor der Geburt einsetzen. Doch so einfach ist es nicht. Abgesehen davon, dass die Schmerzen bei jeder Frau unterschiedlich stark sind, ist außerdem zwischen den verschiedenen Arten von Wehen zu unterscheiden: Vorwehen, Senkwehen, Geburtswehen und Nachwehen.

Wehen – was ist das?

Was genau ist eigentlich eine Wehe? Als Wehe bezeichnet man das Zusammenziehen (auch Kontraktion) der Gebärmutter. Dies geschieht, um Dein Baby vor der Geburt in die richtige Position zu rücken. Doch aufgepasst: Wehe ist nicht gleich Wehe. So ist zunächst einmal zwischen Schwangerschaftswehen, die schon nach der Hälfte der Schwangerschaft auftreten können, und den eigentlichen Geburtswehen zu unterscheiden.

Vorwehen und Senkwehen – nicht das Gleiche!

Irrtümlicherweise gehen Frauen oft davon aus, dass Vorwehen und Senkwehen das Gleiche seien. Schließlich sind beide Schwangerschaftswehen, die somit vor den „echten“ Wehen einsetzen. Doch weit gefehlt! Gegen Ende der Schwangerschaft kommt es oft vor, dass der Bauch hart wird. Dann „probt“ die Gebärmutter sozusagen schon einmal die Geburt. Bei diesen sogenannten Vorwehen wird der Muttermund noch nicht geöffnet. Anders sieht das bei den Senkwehen aus: Diese treten etwa sechs bis vier Wochen vor der Geburt auf und schieben Dein Baby immer weiter hinein ins Becken. Aber auch hierbei wird der Muttermund kaum geöffnet.

Die Senkwehen bewirken, wie der Name schon sagt, dass Dein Bauch sich etwas herabsenkt. Schließlich begibt sich Dein Kind langsam aber sicher in die richtige Startposition – und zwar mit dem Köpfchen so nah wie möglich an den Beckenboden. Meistens sind übrigens sowohl Senk- als auch Vorwehen nicht besonders schmerzhaft. Allerdings ist dies von Frau zu Frau unterschiedlich. Es kommt sogar vor, dass einige Frauen weder Vor- noch Senkwehen verspüren. Auch das ist aber völlig normal und kein Grund zur Sorge!

Die Presswehen drücken das Kind aus der Gebärmutter. Die Presswehen leiten die eigentliche Geburt ein.

Geburtswehen – jetzt geht es los!

Die eigentlichen Geburtswehen beginnen mit den Eröffnungswehen, die das Platzen der Fruchtblase einleiten. Jetzt zieht sich die Gebärmutter regelmäßig und in immer kürzer werdenden Abständen zusammen. Während die Kontraktionsintervalle anfangs noch bei zehn Minuten liegen, sind es hinterher nur noch etwa zwei Minuten. Auch die Schmerzen werden dabei stärker. Die Eröffnungswehen beginnen dabei mit einem leichten Ziehen und werden immer schmerzhafter, bis sie schließlich wieder schwächer werden. Sie dauern etwa eineinhalb Minuten und öffnen den Muttermund bereits auf etwa zehn Zentimeter für die anstehende Geburt. Anschließend setzen die Presswehen ein. Das Baby kommt! Dabei solltest Du ihm mit kräftigem Pressen helfen. Die Wehen drücken Dein Kind aus der Gebärmutter hinaus in den Geburtskanal und schließlich durch die Scheide – es ist geschafft!

Nachwehen

Die Nachwehen dauern meist zehn bis fünfzehn Minuten und sind nicht mehr so schmerzhaft wie die eigentlichen Geburtswehen. Hierbei wird die Plazenta beziehungsweise die Nachgeburt ausgeschieden. Einzelne Nachwehen können auch noch Tage nach der Geburt auftreten, wenn sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht, um weitere Blutungen zu stoppen. Auch das ist aber ganz normal, also keine Panik.

Wenn Du Dich frühzeitig mit den verschiedenen Arten von Wehen auseinandersetzt und Dich darauf vorbereitest, erspart Dir das auf jeden Fall einiges an Stress.

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19 Kommentare zu: Senkwehen, Vorwehen, Geburtswehen

Pflaumenmus86 15.05.2013, 13:05 Uhr

Ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Senkwehen übersprungen habe und gleich zu den Geburtswehen übergegangen bin :-) Meine Schwester hatte mehrere Tage lang durchgehend Senkwehen. So unterschiedlich kann es sein.

SaturdayNight 5.04.2013, 13:50 Uhr

Von den Senkwehen habe ich galube ich auch nix gemerkt. Ging alles so schnell...

Vanessa1302 7.01.2013, 01:46 Uhr

Ich Hatte schon Sehr Früh mit wehen zukämpfen (18 ssw) lag deswegen öfters schon im Krankenhaus und habe wehenhemmende Medikamente bekommen.. mittlerweile bekomme ich keine mehr habe jetzt nur total mit Senkwehen zu kämpfen.. und starke Mensartige Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen und starken stechen am Muttermund.. ich halte es echt nicht mehr aus bin froh wenn mein kleiner Bauchbewohner endlich da ist <3

Liebe Grüße Vanessa+Bauchbewohner Damian-Elias (36+1)

eifelgirly 6.12.2012, 11:52 Uhr

Ich habe gar keine Senkwehen gespürt..

LiLaLaunemama 28.11.2012, 18:02 Uhr

Die Geburtswehen fingen bei mir sehr früh an. Danach hat es noch lange gedauert, bis es richtig los ging. Ich hatte schon Tage vor der eigentlichen Geburt erste Geburtswehen.

MamiimGlueck 23.11.2012, 17:52 Uhr

Die Senkwehen waren bei mir relativ heftig. Da hab ich dann gemerkt,dass es richtig zur Sache geht.

Liselotte33 13.11.2012, 17:16 Uhr

Geburtswehen waren meine Lieblingswehen, weil es dann endlich so weit und das Ende in Sicht war!

Kartoffelfee 26.06.2012, 10:26 Uhr

Ich frage mich wirklich, ob ich die Senkwehen erkennen werde. Von Frau zu Frau werden die Senkwehen ja unterschiedlich wahrgenommen.

Jasminda9 11.04.2012, 14:00 Uhr

Senkwehen sorgen dafür, dass das Baby in dein Becken rutscht und wirken sich nicht auf den Muttermund aus.

Kim19 1.04.2012, 22:26 Uhr

Ich habe totale Angst vor den Wehen und Geburt :( scheint wohl sehr schmerzhaft zu sein... ):

Mondzauber 30.01.2012, 00:59 Uhr

Ich habe ab und zu leichte mensartige Schmerzen und ein Ziehen.. Aber ansonsten tut sich nicht wirklich was bei mir ;) bin jetzt 36+6

Serinsonny 18.01.2012, 04:01 Uhr

meine güte mir wird schwindelig wenn ich das alles lesen oh gott wie soll ich das alles überstehen ;(

Schifferchen 16.01.2012, 16:25 Uhr

An die Geburtswehen möchte ich noch gar nicht denken :-(

Milchkaetzchen 16.01.2012, 10:18 Uhr

Die Geburtswehen sind das Einzigste in der Schwangerschaft, an das ich nicht gerne zurückdenke!

Foxxy80 28.12.2011, 22:46 Uhr

40.SWW Ich habe noch garnichts. manchmal wird der Bauch hart, es tut soweit aber nichts weh. Die Spannung bleibt... B-)

mamialexa 6.10.2011, 18:24 Uhr

bin jetzt in der 36ssw. habe auch schon sehr starke senkwehen gehabt aber habe dann ein lavendel-bad genommen ob zu testen ob es richtige wehen sind oder nicht naja gott sei dank nur fehlalarm ;-)

tinaundkim 28.04.2011, 14:02 Uhr

hallo. ich habe seid 3 tagen starke senkwehen. mein bauch wird dabei immer mega hart und ich komme mir vor als würde ich platzen.
man denkt die geburt steht an. aber der bauch entspannt schon ab und zu und daran merke ich das es noch nicht los geht. bin jetzt 36+4

nathalie89 8.12.2010, 12:14 Uhr

also ich hab jetzt schon seit über ne woche senkwehen mein bauch liegt mir schon richtig aufem schoss,und abund zu ein starkes ziehen im rückenbereich bis in die beine (bin jetzt in der 37+1ssw)

Kaffeekranz 22.11.2010, 10:29 Uhr

Bisher hatte ich noch gar keine Wehen (bin jetzt in der 24. SSW). Noch kann ich mir also gar nicht vorstellen wie sich Wehen anfühlen...man darf gespannt sein!

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Senkwehen oder Geburtswehen - Wie erkenne ich den Unterschied?

Senkwehen werden auch Vorwehen genannt. Sie lassen das Baby während der Schwangerschaft tiefer in das Becken der Mutter rutschen, damit es eine günstigere Lage bekommt. Bei der ersten Geburt kommt es um die vier bis sechs Wochen vor dem Entbindungstermin dazu, bei später folgenden Kinder ist dies oft erst später der Fall, da sie bereits eine tiefere Position haben. Senkwehen haben keine Auswirkungen auf den Muttermund. Sie kommen unregelmäßig und zwischen den einzelnen Senkwehen können nicht nur Stunden, sondern sogar Tage liegen.

Wie fühlen sich Senkwehen an?

Werdende Mütter empfinden Senkwehen meist als unangenehmes Ziehen, das im Bauch nach unten geht. Der Schmerz kann sich bis in den Oberschenkel und den Rücken ausdehnen und wird teilweise als sehr heftig empfunden. Andere Frauen haben nur wenige und unregelmäßige Senkwehen und spüren das Absinken des Babys in die ideale Lage zur Geburt kaum. Erst wenn die Wehen regelmäßiger werden und die Kontraktionen der Gebärmutter stärker werden, setzen die so genannten Eröffnungswehen ein. Diese können mit heftigen Menstruationsschmerzen verglichen werden.

Senkwehen und Co - Unterschiedliches Schmerzempfinden

Ob es sich nun um Senkwehen, Eröffnungswehen oder den eigentlichen Blasensprung handelt, wichtig ist, zu beachten, dass jede Frau ein unterschiedliches Schmerzempfinden hat. Daher ist die Frage, vieler werdender Mütter: "Wie fühlen sich Senkwehen an?", kaum zu beantworten. Bei manchen Mamis werden Senkwehen als kaum erwähnenswert empfunden, andere Mamis haben starke Schmerzen. Entscheidend ist in diesem Stadium, wie regelmäßig die Wehen kommen, wahr genommen werden sie von jeder werdenden Mami auf ihre Weise.

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